Diese Website

Juni 2007

Schon als ich mir im Herbst 2005 etwas Webspace zum hosten von Daten zulegte, war mir klar, dass ich es nicht würde mit ansehen können, dass die Domain als reiner Host für Daten für immer verkommen könnte. So legte ich gleich eine index.html an, in der ich versprach, irgendwann auf dieser Domain eine Website ein zu richten. Nichts Genaueres. Und so blieb es auch, bis jetzt, Juni 2007, also fast zwei Jahre lang.
In der Zwischenzeit hatte ich mir - vor allem durch selfhtml.org und die Buchausgabe davon - HTML, CSS und Javascript (JS) bei gebracht. In wie weit ich es inzwischen beherrsche, kann und will ich nicht beurteilen, aber davon kann sich hier ja jeder selbst ein Bild machen. Mein Können „erprobt“ hatte ich bereits beim Erstellen der Website „meines“ Tischtennisvereins. Einiges, was ich dort gelernt habe, ist dann in diese Website hier ein geflossen.
Dabei handelt sich es vor allem um die Erfahrung, wie aufwändig die „Pflege“ einer Website sein kann. Um nicht noch einmal den Fehler zu begehen, eine so schwer zu pflegende Website zu erstellen, beschloss ich, hier Server Side Includes (SSI) zum Einsatz zu bringen. (Wer nicht weiß, was dies bedeutet: die einzelnen Sites werden vom Server aus Variablen und mehreren Quelldateien zusammen gesetzt, bevor sie an den Clienten gesendet werden. So ist es bei richtigem Einsatz möglich, dass eine änderung an einer zentralen Quelldatei genügt, um auf allen Sites des Projekts eine Veränderung hervor zu rufen. SSI bieten noch weitere Möglichkeiten, dies ist meiner Meinung nach aber die bedeutendste.)

Eigentlich bin ich ein großer Beführworter „sauberen Webdesigns“, sprich gegen Zweckentfremdung des Markups, für konsequente Nutzung von Stylesheets, für Unabhängigkeit vom verwendeten Browser und der Viewportgröße usw. Trotzdem hatte ich zwischenzeitlich in Betracht gezogen, all dies in den Wind zu schießen und ein Website mit vielen Imagemaps, viel JS, einer großen festen Breite und all den anderen Verbrechen zu erstellen; mehr oder weniger aus reinem „Spaß“, um mich einfach mal webdesigntechnisch aus zu toben.
Nun, meine überzeugungen haben mich schließlich davon ab gehalten und ich entwarf dieses Layout, mit dem ich hinsichtlich des Codes auch fast zufrieden bin. Nur die zugrunde liegende Tabelle ärgert mich selbst noch ein wenig. Aber auch wenn eine Tabelle als Layoutmittel eine Zweckentfremdung ist, so ist es doch nützlich und unproblematisch. Bei einem rein CSS basierten Layout ist sofort die Hölle los, wenn ein Browser kein CSS unterstützt oder die Stylesheets aus sonst einem Grund nicht berücksichtigt werden. Von dem her kann ich mich selbst mit der Tabelle nach und nach anfreunden, denn sie sorgt - was auch immer schief gehen mag - für eine klare optische Struktur, auch wenn dies eigentlich nicht Aufgabe des Markups ist.

Update: (12.07.2007)

Die Tabelle habe ich inzwischen doch aus dem Layout verbannt. Einerseits wäre es sowieso irgendwann nötig geworden, da ich mich zwar langsam an die Tabelle gewöhnt habe, doch nie so richtig mit ihr „angefreundet“ wie oben behauptet. Zum anderen wurde es technisch notwendig, da der Internet Explorer starke Darstellungsprobleme überall dort hatte, wo Codes dargestellt werden sollten. Das Problem konnte ich schließlich auf die Tabelle (bzw. deren Formatierung) zurück führen, doch es nicht lösen.
So verwende ich HTML inzwischen wirklich nurnoch dafür, wozu es auch gut ist - nämlich Markup - und baue das Layout vollständig auf CSS auf. Der Vorteil, den ich früher in der Tabelle sah (ein absolut „stabiles“ Layout) habe ich jetzt zwar nicht mehr, doch dafür ein sauberes Markup, was ansich deutlich mehr wert ist.

Update Ende, weiter gehts …

Worauf ich bei dieser Website besonders Wert gelegt habe, sind die folgenden Punkte:

So habe ich hiermit eine Website geschaffen, die ich zwar keineswegs für perfekt halte, mit der ich aber durchaus zufrieden bin. Ich hoffe, du als Besucher bis ebenfalls zufrieden.

Gruß, El Supremo


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